{"id":48,"date":"2014-02-10T17:20:59","date_gmt":"2014-02-10T15:20:59","guid":{"rendered":"https:\/\/projekte.physikdidaktik.uni-bremen.de\/komdif\/?page_id=48"},"modified":"2014-02-11T17:40:48","modified_gmt":"2014-02-11T15:40:48","slug":"ueberblick","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/projekte.physikdidaktik.uni-bremen.de\/komdif\/?page_id=48","title":{"rendered":"\u00dcberblick"},"content":{"rendered":"<h1 align=\"justify\">Hintergrund und Ziel<\/h1>\n<p align=\"justify\">Modelle experimenteller Kompetenz aus der fachdidaktischen Forschung ber\u00fccksichtigen nicht die Prozessaspekte experimenteller Untersuchungen. Au\u00dferdem sind solche Modelle f\u00fcr unterrichtende Lehrkr\u00e4fte oftmals nur schwer handhabbar z.B. bez\u00fcglich der Graduierung von Teildimensionen.<br \/>\nZiel dieses Forschungsvorhabens ist daher die Entwicklung eines \u00f6kologisch validen Modells f\u00fcr die Diagnostik und F\u00f6rderung experimenteller Kompetenz. Es ist au\u00dferdem die \u00dcberpr\u00fcfung der Praxistauglichkeit sowie der Lernwirksamkeit des Modells in drei Teilstudien vorgesehen.<\/p>\n<h1 align=\"justify\">Design<\/h1>\n<div align=\"justify\">\n<p>Die Studie ist in einem dreistufigen Design geplant:<\/p>\n<p>1. In <strong>Zusammenarbeit mit Lehrkr\u00e4ften<\/strong> aus dem Hamburger Schulversuch \u201ealles&gt;&gt;k\u00f6nner\u201c wird an der Adaption eines Modells gearbeitet, das in einem Vorhaben von They\u00dfen, Schecker und Schreiber (2009) entwickelt wurde. Teildimensionen und deren Graduierung werden in der Zusammenarbeit mit den Lehrkr\u00e4ften aus dem Schulversuch intensiv diskutiert. Operationalisierte Kompetenzerwartungen werden formuliert. Es werden F\u00f6rdereinheiten und ein Kompendium experimenteller Aufgaben entwickelt.<br \/>\n2. Um die Modellnutzung durch Lehrkr\u00e4fte bei der Unterrichtsvorbereitung, -durchf\u00fchrung und -reflexion zu pr\u00fcfen, und die M\u00f6glichkeiten f\u00fcr den Peer-to-Peer-Transfer in den Fachteams der beteiligten Schulen zu identifizieren, werden in einer <strong>Akzeptanz- und Nutzungsstudie<\/strong> leitfadenbasierte Interviews mit den Lehrkr\u00e4ften aus dem Fachset &#8222;Naturwissenschaften&#8220; durchgef\u00fchrt. Dar\u00fcber hinaus werden Protokollb\u00f6gen f\u00fcr Sch\u00fcler und Lehrer beim Einsatz der kompetenzorientierten Aufgaben eingesetzt.<br \/>\n3. In einer <strong>Interventionsstudie<\/strong> soll die modellbasierte F\u00f6rderung experimenteller Kompetenz im Hinblick auf die Lernwirksamkeit im Unterricht untersucht werden. Ein L\u00e4ngsschnitt \u00fcber ca. ein Jahr ist geplant (voraussichtlich in den Klassen 7\/8).\u00a0 Am Anfang und am Ende dieser Phase sollen in den Versuchs- und Kontrollgruppen die Experimentiertest zur Kompetenzmessung eingesetzt und die n\u00f6tigen Begleiterhebungen durchgef\u00fchrt werden.<\/p>\n<\/div>\n<h1>Ziele<\/h1>\n<ul>\n<li>Etablierung eines praxistaugliches Modell experimenteller Kompetenz im naturwissenschaftlichen Unterricht<\/li>\n<li>Formulierung operationalisierbarer Kompetenzstandards durch im Projekt entwickelte Aufgaben f\u00fcr ausgew\u00e4hlte Jahrgangsstufen<\/li>\n<li>Empirisch fundierte Aussagen zur Lernwirksamkeit des modellbasierten Unterrichts.<\/li>\n<\/ul>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hintergrund und Ziel Modelle experimenteller Kompetenz aus der fachdidaktischen Forschung ber\u00fccksichtigen nicht die Prozessaspekte experimenteller Untersuchungen. 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