{"id":165,"date":"2014-02-12T15:59:12","date_gmt":"2014-02-12T13:59:12","guid":{"rendered":"https:\/\/projekte.physikdidaktik.uni-bremen.de\/komdif\/?page_id=165"},"modified":"2014-02-16T22:30:21","modified_gmt":"2014-02-16T20:30:21","slug":"faehigkeitsraster-m","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/projekte.physikdidaktik.uni-bremen.de\/komdif\/?page_id=165","title":{"rendered":"F\u00e4higkeitsraster M"},"content":{"rendered":"<p><strong>F\u00e4higkeitsraster zur Modellbildungskompetenz<br \/>\n<\/strong><\/p>\n<p>Das im Rahmen des Hamburger Schulversuchs entwickelte F\u00e4higkeitsraster zur Modellkompetenz basiert auf den oben dargestellten fachlichen und fachdidaktischen Grundlagen zum Arbeitsbereich Modell-Lernen. In Anlehnung an das F\u00e4higkeitsraster zur F\u00f6rderung von Experimentierkompetenz soll auch das Raster zur Modellkompetenz eine Doppelfunktion \u00fcbernehmen (vgl. Nawrath, Maiseyenka &amp; Schecker 2011, 50). Zum einen stellt es eine Grundlage dar f\u00fcr die Planung und Durchf\u00fchrung naturwissenschaftlichen Unterrichts unter Ber\u00fccksichtigung von Modellkompetenz. In einzelnen Stunden oder Aufgaben kann und soll eine Akzentuierung bestimmter F\u00e4higkeiten durch die Lehrkraft erfolgen. Im Anschluss an eine Unterrichtseinheit (oder bereits bei der Langzeitplanung von Unterricht) kann anhand des Modells abgeglichen werden, inwiefern verschiedene Aspekte (F\u00e4higkeiten) des Modell-Lernens im Unterricht ber\u00fccksichtigt wurden. Die zweite Funktion besteht in der Diagnose und R\u00fcckmeldung. Die F\u00e4higkeiten von Sch\u00fclern k\u00f6nnen anhand der Niveaustufung (Anlage 2) eingesch\u00e4tzt und an die Sch\u00fcler r\u00fcckgemeldet werden.<\/p>\n<p>Grunds\u00e4tzlich soll das Kompetenzraster Ausgangspunkt f\u00fcr ein Lernen mit Modellen sein. Obige Ausf\u00fchrungen zeigen aber auch die Wichtigkeit eines Lernens \u00fcber das Modellieren auf. Das Raster beinhaltet drei \u00fcbergeordnete Kategorien, denen jeweils drei F\u00e4higkeiten zugeordnet sind. Die Beschreibung der einzelnen F\u00e4higkeiten kann Anlage 1 entnommen werden. Zur Kategorie &#8222;Modellanwendung&#8220; geh\u00f6ren die F\u00e4higkeiten &#8222;Modellelemente benennen\/beschriften&#8220;, &#8222;Modell f\u00fcr eine Fragestellung nutzen&#8220; und &#8220; Analogien Realit\u00e4t \u00ab Modell beschreiben&#8220;. Die beiden erstgenannten F\u00e4higkeiten sprechen vor allem ein Lernen mit Modellen an. In der Teilkompetenz &#8220; Analogien Realit\u00e4t \u00ab Modell beschreiben&#8220; sollen Sch\u00fcler die Erfahrungswelt mit der Modellwelt vergleichen (vgl. auch Ausf\u00fchrungen bei Mikelskis-Seifert et al., 2005). Wie wichtig die Ber\u00fccksichtigung dieser Teilkompetenz ist, zeigen die Studien von Grosslight et al. (1991) und Eley (2011). Die F\u00e4higkeiten der Kategorie &#8222;Konstruktion &amp; Weiterentwicklung&#8220; sprechen zwar insbesondere ein Lernen mit Modellen an, sie sind insofern mit Blick auf das Lernen \u00fcber das Modellieren ausbauf\u00e4hig, als dass Sch\u00fcler eine Weiterentwicklung von Modellen basierend auf St\u00e4rken und Schw\u00e4chen von Modellen vornehmen und somit erkennen, dass Modelle weiterentwickelt werden k\u00f6nnen und m\u00fcssen, auch wenn die St\u00e4rken und Schw\u00e4chen nicht zwingend selbst erkannt werden m\u00fcssen. Hier zeigt sich auch eine m\u00f6gliche Verzahnung einzelner F\u00e4higkeiten. Die dritte Kategorie &#8222;Vergleich &amp; Bewertung&#8220; beinhaltet gerade diese Teilkompetenz &#8222;St\u00e4rken und Schw\u00e4chen&#8220;, daneben auch &#8222;Funktion und Bedeutung&#8220; sowie die &#8222;Modellklassifizierung&#8220;. Diese Kategorie spricht von allen dreien am st\u00e4rksten das Lernen \u00fcber das Modellieren an. Mit Blick auf die Niveaustufung von Grosslight et al. (1991) wird deutlich, dass dies die gr\u00f6\u00dften Herausforderungen an Sch\u00fcler stellt. Diese F\u00e4higkeiten sollten daher verst\u00e4rkt im naturwissenschaftlichen Unterricht der h\u00f6heren Klassenstufen der Sekundarstufe I (ab Klasse 8) ber\u00fccksichtigt werden, k\u00f6nnen aber bereits vereinzelt auch in den Klassenstufen 5 bis 7 von den Lehrkr\u00e4ften in den Blick genommen werden.<\/p>\n<div id=\"attachment_229\" style=\"width: 594px\" class=\"wp-caption alignnone\"><a href=\"https:\/\/projekte.physikdidaktik.uni-bremen.de\/komdif\/wp-content\/uploads\/2014\/02\/Spinne-M.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-229\" class=\"size-large wp-image-229\" alt=\"F\u00e4higkeitsraster Modellbildungskompetenz\" src=\"https:\/\/projekte.physikdidaktik.uni-bremen.de\/komdif\/wp-content\/uploads\/2014\/02\/Spinne-M-1024x724.jpg\" width=\"584\" height=\"412\" srcset=\"https:\/\/projekte.physikdidaktik.uni-bremen.de\/komdif\/wp-content\/uploads\/2014\/02\/Spinne-M-1024x724.jpg 1024w, https:\/\/projekte.physikdidaktik.uni-bremen.de\/komdif\/wp-content\/uploads\/2014\/02\/Spinne-M-300x212.jpg 300w, https:\/\/projekte.physikdidaktik.uni-bremen.de\/komdif\/wp-content\/uploads\/2014\/02\/Spinne-M.jpg 1150w\" sizes=\"(max-width: 584px) 100vw, 584px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-229\" class=\"wp-caption-text\">F\u00e4higkeitsraster Modellbildungskompetenz<\/p><\/div>\n<p>Die Datei zur Erstellung des F\u00e4higkeitsrasters kann hier heruntergeladen werden (xls): <a href=\"https:\/\/projekte.physikdidaktik.uni-bremen.de\/komdif\/wp-content\/uploads\/2014\/02\/F\u00e4higkeitsraster-M.xlsx\">F\u00e4higkeitsraster Modellbildungskompetenz<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>F\u00e4higkeitsraster zur Modellbildungskompetenz Das im Rahmen des Hamburger Schulversuchs entwickelte F\u00e4higkeitsraster zur Modellkompetenz basiert auf den oben dargestellten fachlichen und fachdidaktischen Grundlagen zum Arbeitsbereich Modell-Lernen. 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